kundekunde

Subjektive Theorien und die Marktforschung

mit 3 Kommentaren

Dieser Artikel müsste eigentlich sehr lange werden – aber das kommt vielleicht später einmal.

Die Marktforschung versucht ja immer irgendwie herauszufinden was Kunden bewegt, warum sie bestimmte Produkte kaufen und andere nicht. Dazu werden aufwändige Testverfahren durchgeführt, standardisierte Befragungen, Messungen des Hautwiderstandes und Fokus-Gruppen hinter der Einwegscheibe…

Nun ist es so, dass der dem zugrundeliegende Forschungsansatz in der Psychologie (und viele Marktforscher sind Psychologen) gar nicht so alldominant ist wie es in der MaFo den Anschein hat – in der Psychologie ist man schon seit vielen Jahrzehnten vielmehr zu dem Schluss gekommen, dass der Mensch besser und genauer als denkendes, kognitives Wesen zu fassen ist.

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Geschrieben von Stephan

November 27, 2009 um 8:59 nachmittags

Veröffentlicht in Theorie

Maximale Wirkung: Video-Ad für Electrolux Iron Aid

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Diesen Werbespot für den Iron Aid Trockner von Electrolux habe ich vor mehr als einem Jahr auf irgendeiner Website gesehen – ich glaube es war focus.de. Ich war wirklich begeistert sowohl von dem Film, dem Plot aber auch von dem Produkt.

Ich gehöre nämlich zu den vom ständigen Bügeln genervten bzw. denen die immer ein schlechtes Gewissen haben wenn andere für sie bügeln. Und ich stehe total auf smarte technische Lösungen für Alltagsprobleme. Und ich mag New York.

All das hat der Spot ziemlich genial in 30sec zu einer absolut coolen Produktwerbestory zusammengepackt – seht selbst:

Zwei Dinge finde ich darüberhinaus bemerkenswert:

1. ich werde ziemlich sicher dieses Produkt kaufen irgendwann – oder ein anderes von Electrolux. Im Geiste haben die mich damit als Kunden gewonnen, zumindest fast. Vorher war diese Firma in meinem Kopf nicht existent.

2. es ist unglaublich welche Wirkung dieses banale Video-Ad ausgelöst hat. Direkt nachdem es lief habe ich noch lange versucht es irgendwo nochmal zu finden. Aufrgrund von dämlichen Ad-Server-Einstellungen auf der Seite (Frequency-Capping) war das aber nicht möglich. Dann hatte ich den Spot ohne jegliche zusätzlich Stützung (z.B. durch eine andere Kampagne von Electrolux) mehr als 1 Jahr im Kopf rumschwirren. Dann habe ich mich bestimmt 30 Minuten auf Recherche begeben um ihn zu finden – was mir nicht über die Youtube oder Google-Suche gelang (da kam ich nur auf fremdsprachige Versionen) sondern über Bing!

Man muss sich mal überlegen was Electrolux da in meinem Konsumtenhirn ausgelöst hat – was wären die wohl bereit für solch eine Werbewirkung zu zahlen?

Geschrieben von Stephan

November 27, 2009 um 8:39 nachmittags

Veröffentlicht in Haushalt

Getaggt mit ,

Warum?

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Mit kundekunde starte ich jetzt mal einen Blog über den ich schon lange nachgedacht habe.

kundekunde will Einzelfallforschung liefern zu Produkten, Werbekampagnen und Markenbotschaften und somit den grossen Marktforschungskonzernen Konkurrenz machen.

Der Name kommt übrigens von einem Kölner Kiosk-Besitzer der damit seine Integrationsvariante von “Der Kunde ist König” zum Ausdruck bringen wollte – aber in der neuen Variante natürlich sehr schön die affirmative Verschränktheit deutlich gemacht hat.

Alter Schwede.

Geschrieben von Stephan

November 27, 2009 um 7:51 nachmittags

Veröffentlicht in Uncategorized

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